Insektarium - vier Jahrzehnte in Chemnitz

von Januar bis Oktober 2019

Das Insektarium des Museum für Naturkunde feiert in diesem Jahr Geburtstag. Die Ausstellung mit lebenden Gliedertieren wird vier Jahrzehnte.

Im Jahresverlauf locken spannende Ausstellungsinterventionen und besondere Angebote.

 

 

 

 

 

 

30.01.–31.03.2019

Schmetterlinge – Gaukler der Lüfte

Detailgetreue Präparate und lebende Seidenspinner ermöglichen eine Nahsicht auf Schmetterlinge. Spezialführungen eröffnen einen Einblick hinter die Kulissen. Frei fliegende tropische Schmetterlinge sind die Attraktion in den Winterferien.

11.04.–30.06.2019

Familienzeit im Insektarium

Insekten hautnah erleben und gemeinsam Kreativität entdecken stehen im Fokus. Ein entomologischer Wunderbaum kann auf phantasievolle Weise gestaltet werden.

11.07.–29.09.2019

Spinnen – Jäger auf acht Beinen

Während dieser Zeit erfahren Spinnen als faszinierende Raubtiere eine besondere Wertschätzung. Vorgestellt wird unter anderem eine der größten Spinnenarten. Mutige können selbst eine große behaarte Vogelspinne auf die Hand nehmen.

Hintergrund:

Im Oktober 1979 lag die Geburtsstunde des Insektariums am Museum für Naturkunde Chemnitz. Seitdem werden inmitten der Stadt vor allem tropische Insekten, Spinnen, Tausendfüßer und Krebse präsentiert. Dahinter steckt die Idee des Begreifens im wahrsten Sinne des Wortes. Lebende Exemplare einer der spannendsten Tiergruppen der Welt mit ihrer unübertroffenen Vielfalt können hier bestaunt und manchmal sogar angefasst werden.

BRILLANT -VIOLETT - WANDELBAR Amethyst aus dem Herzen des Erzgebirges

BRILLANT - VIOLETT - WANDELBAR Amethyst aus dem Herzen des Erzgebirges

Vom 22. Februar 2018 bis 10. März 2019

BRILLANT Der violette Amethyst ist seit jeher ein beliebter Schmuckstein. Der sächsische Kurfürst August der Starke entsandte Edelstein-Inspektoren, um seine Maitressen und Paläste mit den schönsten und prunkvollsten Stücken aus dem Erzgebirge auszustatten.

VIOLETT Amethyst ist die violette Varietät des Minerals Quarz. Die leicht rosa bis dunkelvioletten Farbzentren enstehen durch Eisenatome, die im Kristallgitter die Stelle von Siliziumionen einnehmen.

WANDELBAR Die Natur und der Mensch können den Amethyst verändern. Intensiv dem Sonnenlicht ausgesetzt, verliert der Amethyst seine Farbe. Gleiches geschieht beim Erhitzen unseres erzgebirgischen Amethysts auf über 510°C.

AUS DEM HERZEN DES ERZGEBIRGES Amethyst ist weltweit verbreitet – von Brasilien, Uruguay, Madagaskar, Russland bis nach Sri Lanka. Ein unter Sammlern weltbekanntes Vorkommen befindet sich jedoch direkt vor unserer Haustür, das Erzgebirge. Die mittelerzgebirgischen Orte Wiesenbad, Wolkenstein, Warmbad, Drebach, Falkenbach, Herold, Ehrenfriedersdorf und Geyer wurden bereits seit dem 16. Jahrhundert als Fundorte von Amethyst, Bergkristall und Marmor bekannt. Die violetten Kristalle finden sich vor allem in Hohlräumen hydrothermaler Gänge und  vulkanischer Gesteine.

Die Sonderausstellung lädt mit interaktiven Mitmachstationen für große und kleine Mineralienfans auf eine faszinierende Reise in das unterirdische Gangsystem der Amethystvorkommen ein.

Museum für Naturkunde Chemnitz | Moritzstraße 20, 09111Chemnitz
Öffnungszeiten Mo, Di, Do, Fr 9-17 Uhr | Sa, So 10-18 Uhr
www.naturkunde-chemnitz.de | info@naturkunde-chemnitz.de
Tel. 0371 - 488 45 51 | Fax 0371 - 488 45 97