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Dreharbeiten unter Coronabedingungen für die ersten fliegenden Lesungen. Kameramann Haocheng Lu filmt Coretta Storz, die den fliegenden Sessel vom Institutsgebäude ins Museum für Naturkunde trägt. (Foto: Benjamin Dupke)

Fliegender Sessel landet im Museum

Offene Lesung in geschlossenen Häusern

Der fliegende Sessel – die offene Lesebühne des Instituts für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation – hat Tradition. Seit Herbst 2020 ist er zudem ein Mikroprojekt zu Chemnitz Kulturhauptstadt 2025. Der fliegende Sessel ist eine Veranstaltungsreihe, die im doppelten Sinne offen ist: Zum einen bietet er eine offene Lesebühne und lädt zum Platznehmen und Vorlesen ein. Zum anderen landet er in interessanten, stets wechselnden Häusern, die ihm ihre Tore öffnen und die so von Lesenden und Zuhörenden kennengelernt werden können.

Solange viele spannende Orte geschlossen bleiben müssen, ändert der Sessel vorübergehend seinen Kurs und ermöglicht in den kommenden Monaten anstelle von „offenen Lesungen in offenen Häusern“ „offene Lesungen in geschlossenen Häusern“.

Die fliegenden Lesungen flattern als Videopodcast durch das Internet und ermöglichen so mit Abstand Begegnungen zwischen Texten, Lesenden, Hörenden und Landeplätzen. Der erste geschlossene Landeplatz war das Museum für Naturkunde. Insgesamt entstehen hier vier fliegende Lesungen – alles selbstgeschriebene Texte Chemnitzer Autorinnen und Autoren zum Thema „Perspektivwechsel“ und gelesen in der Sonderausstellung „Chemnitzer Perspektiven 1925 – 2025“.

Die erste Lesung ist bereits online, weitere erscheinen bis Februar. Die fliegenden Lesungen sind auf dem YouTube-Kanal des Instituts für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation zu sehen.

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Museum für Naturkunde Chemnitz | Moritzstraße 20, 09111Chemnitz
Öffnungszeiten Mo, Di, Do, Fr 9-17 Uhr | Sa, So 10-18 Uhr
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Tel. 0371 - 488 45 51 | Fax 0371 - 488 45 97