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Von links: Paul S., Lena, Mario, Benno, Paul M.

Reinschnuppern lohnt sich - Freiwilliges Engagement am Museum

Seit September 2019 bereichern fünf Freiwillige mit Ideen und Engagement die Arbeit am Museum für Naturkunde. Sie bringen frischen Wind ins Museum und unterstützen uns tatkräftig. Wir begrüßen Paul Maier auf der Grabung am "Fenster in die Erdgeschichte", Paul Scharschmidt an der Außenstelle PRC (Paläontologisches Forschungszentrum) außerdem Mario Tews in der Museumspädagogik sowie Lena Mank und Benno Zimmermann im Bereich Biowissenschaften. Lena hat mit ihnen ein Interview geführt und sie gefragt, "Was hat euch zum Freiwilligenjahr motiviert?"

Paul Scharschmidt, FÖJ’ler am Paleobotanical Research Center als Außenstelle des Museums

Ich habe mich für ein FÖJ entschieden, da ich zunächst etwas Abwechslung nach der Schule suchte. Zusätzlich bietet mir das freiwillige Jahr interessante Einsichten in die wissenschaftliche Arbeit. Ich strebe ein naturwissenschaftliches Studium an und hoffe, dass ich mit den Arbeiten hier am Museum eine Entscheidung über die Studienrichtung treffen kann. Heute könnte ich mir vorstellen, Biologie oder Paläontologie zu studieren.

Lena-Marie Mank, Bundesfreiwillige am Museum für Naturkunde

Für das freiwillige Jahr im Museum habe ich mich entschieden, da es mein Interesse für die Natur und Verwaltungsarbeit gut miteinander verbindet – außerdem bietet mir das Jahr Einsichten in die Berufswelt. Da ich ein Verwaltungsstudium anstrebe, erhoffe ich mir, hier ein paar nützliche Erfahrungen zu machen. Am liebsten mag ich die Abwechslung und Vielfalt des Bundesfreiwilligenjahres – von Pflege der Webseite, Forschungsarbeit bis hin zur Aushilfe im Insektarium. Da wird mir nicht langweilig.

Mario Tews, FSJ’ler am Museum für Naturkunde

Aus einem vierteljährigen Auslandsaufenthalt in Kanada kommend, suchte ich eine Möglichkeit für eine Auszeit vor dem Studium. Das Freiwilligenjahr war für mich eine gute Lösung. Ziemlich spät dran, fand ich den Platz am Museum für Naturkunde. Hier unterstütze ich die Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen in der Museumspädagogik sowie den Aufbau von Sonderausstellungen. Dreh- und Angelpunkt in der Museumspädagogik sind die Führungen – wenn ich mich damit wohlfühle, darf ich selbst Führungen realisieren. Noch bin ich etwas nervös und muss mir weiteres Wissen aneignen. Ich würde mich freuen, wenn ich das schaffe!

Benno Zimmermann, FÖJ’ler am Museum für Naturkunde

Da ich mich schon immer für Naturwissenschaften interessierte und die Atmosphäre von Museen sehr mag, hat mich die FÖJ-Stelle im Insektarium sofort angesprochen. Neben sehr faszinierenden Einblicken in die Arbeit mit Insekten sowie deren Haltung, erhoffe ich mir weitere biologische Kenntnisse zu erlangen und Arbeitserfahrung zu sammeln sowie an persönlicher Reife zu wachsen. Dies würde mir sehr helfen, da ich nach dem Freiwilligendienst ein naturwissenschaftliches Studium absolvieren möchte.

Paul Maier, FÖJ’ler am „Fenster in die Erdgeschichte“ als Außenstelle des Museums

Die Stelle auf der Grabung hat mich insbesondere angesprochen, weil ich mich für unsere Erdgeschichte interessiere. Da ich selbst in der Nähe von Chemnitz wohne, beschloss ich also mal „reinzuschnuppern“ und zu schauen wie es mir gefällt. Besonders gut finde ich, dass die Arbeit sehr vielfältig ist – zum Beispiel helfe ich bei Veranstaltungen in der Kindergrabung mit, oder aber auch bei anderen Projekten und bei der wissenschaftlichen Grabung selbst. Was mich besonders am FÖJ reizt, ist die Neugier und Spannung etwas zu Entdecken. Vom freiwilligen Jahr erhoffe ich mir vor allem eine persönliche Weiterentwicklung, sowie Klarheit darüber, was ich danach anstreben möchte.

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Museum für Naturkunde Chemnitz | Moritzstraße 20, 09111Chemnitz
Öffnungszeiten Mo, Di, Do, Fr 9-17 Uhr | Sa, So 10-18 Uhr
www.naturkunde-chemnitz.de | info@naturkunde-chemnitz.de
Tel. 0371 - 488 45 51 | Fax 0371 - 488 45 97